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1) Blicke in die Zukunft der Menschheit
(aus einem Artikel von Anja Kolwicz, "wissen-news.de")
Dass die Erde irgendwann zu klein sein wird für die Menschheit, ist schon seit Langem klar.
Bald werden mehr als 10 Milliarden Menschen auf der Erde leben und damit wird eine Grenze überschritten, von der man heute als das Maximum ausgeht, das die Erde vertragen kann.
Wie alle Lebewesen, die einen Lebensraum überbevölkern, wird sich die Population teilen und neue Lebensräume suchen. Das war so seit das Leben auf der Erde Fuß gefasst hat und es wird wohl auch immer so bleiben.
Diesem Drang der Evolution wird sich auch der Mensch beugen müssen und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir die Erde verlassen und neue Kolonien gründen innerhalb unseres Sonnensystems.
Zu Beginn werden sicherlich der Mond und der Mars besiedelt werden. Dazu wird eine Technik erfunden werden müssen, die den Menschen gegen die Strahlung der Sonne schützt. Am einfachsten sind hier dicke Isoliermaterialien, wie Blei oder bestimmte Keramiken, aber auch Bleiglas. Am effektivsten wäre eine Art Magnetschutzschirm, welcher jedoch derzeit eher dem Reich der Science-Fiction zuzuordnen wäre.
Wenn sich auf dem Mars eine Kolonie etabliert hat, ist der Griff zum Asteroidengürtel und damit zu gewaltigen Ressourcen nicht weit.
Sobald wir die relativ „nahen“ Ressourcen des Asteroidengürtels nutzen können, sind wir bereit zu einem weiteren Sprung.
Bis zu diesem Zeitpunkt wird die Kolonie auf dem Mars bereits selbständig sein und als Sprungbrett für das weitere Vordringen der Menschheit in das äußere Sonnensystem dienen.
Die Monde des Jupiter werden das nächste Ziel sein.
Die Sonneneinstrahlung ist hier schon um einiges geringer, sollte aber noch ausreichen, damit Pflanzen Photosynthese begehen können.
Wasser gibt es im Jupitersystem weit mehr als auf der gesamten Erde. Fast alle Jupitermonde bestehen aus zum Großteil aus Wassereis. Die Ressourcen an Wasser und Rohstoffen sind schier unerschöpflich im Jupitersystem. Ein Problem stellt das gewaltige Magnetfeld des Jupiters dar. Es ist so stark, dass nahe Monde wie der Io so stark beeinflusst werden, dass ihr Innerstes durch die Hölle geht. Diesem Magnetfeld gilt es entgegenzuwirken. Dies geht wiederum nur mit extrem starken, aber unpraktischen Isolierungen oder aber mit einer bis dahin vielleicht erfundenen Magnetschutzschirm-Technologie.
Wenn das Problem der Strahlung gelöst ist, steht dem Menschen eigentlich nichts mehr im Wege, die Jupitermonde zu besiedeln und zu nutzen, denn alles was der Mensch dazu braucht, ist vorhanden: Wasser und Sonnenlicht.
Wasser kann in Sauerstoff und Wasserstoff zerlegt werden. Sauerstoff zum Atmen und Wasserstoff zum Heizen. Stickstoff könnte direkt von Jupiter aus dem reichlich vorhandenen Ammoniak „gewonnen“ werden. Mit etwas Kohlendioxid, das wir selber produzieren, können auch Pflanzen leben und uns versorgen, oder Tiere versorgen, die wiederum uns versorgen und ihrerseits Kohlendioxid für die Pflanzen produzieren. Ein Kreislauf wäre geschlossen mit relativ „wenig“ Aufwand (in Anbetracht des technischen Standes der Menschheit zu diesem Zeitpunkt).
Hat der Mensch sich hier etabliert, stehen ihm so viele Ressourcen zur Verfügung, dass er sich aufmachen kann um den letzten Teil des Sonnensystem zu erkunden und zu kolonisieren.
Als nächstes wären die Saturnmonde an der Reihe, wobei bei Saturn das gleiche Prinzip wie beim Jupiter greifen würde, auch wenn das Sonnenlicht hier noch ein wenig dunkler wäre.
Die Monde von Uranus und Neptun könnten als Sprungbrett zum Rand des Sonnensystems dienen und sogar die Planeten selber als Ressource.
An Pluto vorbei würde der Mensch dann in den Kuipergürtel vordringen, wo er unerschöpfliche Mengen an Wasser und Ressourcen vorfinden wird, die vom Anfang des Sonnensystem noch übrig sind.
Ist der Mensch hier erst mal angelangt und kann er die Ressourcen des Sonnensystems voll nutzen, steht ihm der Weg frei, das Sonnensystem zu verlassen, auf der Suche nach einer Zweiten Erde.
Bis dahin dürften aber sicherlich noch einige Jahrhunderte vergehen.
(Den
vollständigen Original-Artikel findet ihr auf
> wissen-news.de < )
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Entdeckt von:
RANDY PEH
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01-04-2007
 Erde
 Mond
 Mars
 Asteroidengürtel
 Callisto, Jupitermond
 Triton, Neptunmond
 Pluto im Kuipergürtel
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